Das Trainingszentrum

Das zum Wiener Ernst-Happel-Stadion gehörige Trainingszentrum umfasst elf Spielfelder, wobei eines exklusiv der Österreichischen Nationalmannschaft vorbehalten ist.

Fünf Felder stehen dem Wiener Fußballverband für dessen Landesleistungszentrum und fünf Spielfelder dem SK Rapid Wien für dessen Trainingszentrum zur Verfügung. 2010 wurde das Leistungszentrum des Wiener Fußballverbandes adaptiert und zwei Jahre später das Rapid-Trainingszentrum errichtet. Alle Trainingsplätze sind mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Die Bewässerung aller Spielfelder erfolgt überwiegend über Brunnenanlagen.

 

Bestmögliche Bedingungen für den Wiener Fußball- Verband

Vor fünf Jahren übersiedelte der Wiener Fußball- Verband von der jetzigen „Generali“- Arena in das Ernst-Happel- Stadion. Ein Umzug, der sich für den WFV gelohnt hat. „Unser Verband hat hier im zweiten Bezirk eine hervorragende Wirkungsstätte gefunden“, betont Generalsekretär Christian Schlosser. In der Tat! In den Räumlichkeiten rund um das Stadion haben nicht nur die WFV- Geschäftsstelle sowie die diversen Ausschüsse, sondern auch in anderen Sektoren die sportliche Leitung und das gesamte Schiedsrichterwesen mit Schulungsräumen, sowie das Landesausbildungszentrum „ihre Heimat“ gefunden“. Eine Heimat, in der sehr viele Funktionäre, Angestellte, aber auch Unparteiische engagiert sind.

„Unsere Geschäftsstelle sowie unsere Ausschüsse unterhalten nicht weniger als 60 Mitarbeiter, die sportliche Leitung mit ihren Trainern weitere 18 Personen. Nicht zu vergessen sind unsere 300 Schiedsrichter mitsamt den Schiri- Funktionären“, betont Christian Schlosser. Der WFV- Generalsekretär im Nachsatz: „Die rund 800 jährlichen Trainingseinheiten im Landesausbildungszentrum, dem drei angemietete Rasenplätze und zwei Kunstrasenanlagen zur Verfügung stehen, erfordern naturgemäß einen gewaltigen Aufwand. Und trotzdem musste bisher keine einzige Übungsstunde abgesagt werden. Unser sportliches Ausbildungszentrum ist sowohl für die Vorstufe als auch für das Haupt- LAZ geeignet. Aber auch für unsere Schiedsrichter dienen die Anlagen des Happel- Stadions Woche für Woche als Trainings- und Schulungsstätte.“

Auch ist der Komplex der riesigen Sportarena ein Ort der Begegnung. So veranstaltet der WFV während eines Spieljahrs einige Festivitäten wie seine Jahresabschlussfeier, die Weihnachtsfeier des Landesausbildungszentrums und diverse Jahreshauptversammlungen. Weiters gehen im größten Stadion Österreichs seit Jahren das Wiener Totocupfinale sowie – in Zusammenhang mit der Kooperation zwischen dem WFV und der GTVS Aspernallee, die auch hier Trainingsplätze zur Verfügung hat – das Minischülerligafinale über die Bühne. Ebenso findet hier seit geraumer Zeit jährlich der beliebte Wiener Tag des Mädchenfußballs statt.

 

Perfekte Trainingsmöglichkeiten für den SK Rapid

Seit dem Sommer 2012 bildet das Ernst-Happel-Stadion die Trainingskulisse des SK Rapid. Zusammen mit der Stadt Wien zimmerten damals die Vereinsverantwortlichen ein neues Außen- wie Innenareal, auf dem seither nicht nur die Profis des SK Rapid trainieren. Ebenso bereiten sich hier die diversen Teams der Nachwuchsakademie (U6-U13) des traditionsreichen Wiener Vereins auf Wettkämpfe vor und halten ihre Trainingseinheiten ab. Der Profi-Mannschaft stehen vier der insgesamt neun Naturrasenspielfelder exklusiv zur Verfügung, die anderen Plätze werden geteilt.

Damit die gute Trainings-Laune auch dem nach Verlassen der Plätze beibehalten wird, befinden sich direkt nebenan, auf über 600 Quadratmeter Fläche, die ebenfalls 2012 neu errichteten Räumlichkeiten. Im Bauch des Ernst Happel-Stadions sind Regenerationsbereiche mit Sauna, Whirlpool und Kaltwasserbecken, Kabinen, Büros, Arbeitsbereiche für die medizinische Abteilung und die Zeugwarte, eine Waschküche sowie ein Aufenthaltsraum angesiedelt. Ergänzt wird das Angebot von einer umfangreichen Kraftkammer auf 200 Quadratmetern und einen Raum mit 12 Spinningrädern, welche auch von den jungen Rapidlern der Nachwuchsakademie verwendet werden dürfen. Den Profis von morgen steht zudem ein eigenes, großes Areal mit 580 Quadratmetern zur Verfügung, wo neben Kabinen und Büros auch Schlafräume – für die Pausen zwischen den Trainingseinheiten – eingerichtet wurden.